Interview mit Connor Trinneer
Connor Trinneer, der uns allen als »Charles Tucker« aus »Star Trek: Enterprise« bekannt ist und seit fast einem Jahr eine wiederkehrende Rolle des Wraith »Michael« in »Stargate Atlantis« spielt (vor ein paar Wochen lief die Episode »Michael« und »Die Verbündeten« bei uns im Fernsehen), gab TheSciFiWorld.net ein Interview. Die interessantesten Fragen und Antworten könnt ihr hier auf Deutsch lesen:
TSW: Wie bereitest du dich darauf vor, wenn der Mensch Michael und der Wraith sich hin und zurück verwandeln?
Connor Trinneer: Das ist nicht so schwer, sobald dir das Make Up aufgetragen wird ist es einfach in die Rolle des Wraith zu schlüpfen
TSW: Erzähl uns doch etwas von einem Tag am Atlantis Set mit dem Cast und der Crew.
Connor Trinneer: Nunja, der Cast ist super und die Crew ist super, ich meine, sie haben eine wirklich gute Serie am laufen und es macht Spaß ein Teil von ihr zu sein. Wenn ich den Wraith spiele, hab ich eine menge Make up drauf und darf es nicht ab machen, deshalb muss ich mich vorsichtiger bewegen.
TSW: In jeder Stargate Atlantis Episode in der du zu sehen warst, hatte dein Charakter eine ungewöhnliche Verbindung zu Teyla. Haben du und Rachel Luttrell über das verhalten der beiden Charaktere in den kommenden Szenen und über den verlauf der Story gesprochen?
Connor Trinneer: Ja, sie haben das in die Episoden geschrieben, Teyla empfindet Sympathie für ihn, aber du weißt schon, zu diesem Zeitpunkt bekommt er viel Sympathie. (Gelächter)
TSW: Warst du ein Star Trek Fan bevor du die Rolle als Tucker bekommen hast? Was hast du von der Serie, dem Set und deinem Charakter erwartet? Hattest du bedenken, dass die Serie nicht überleben wird, weil sie auf dem Erfolg der vorherigen Serien aufgebaut war?
Connor Trinneer: Ja, ich hab Star Trek geguckt. Wie viele bin ich zu Zeiten der Wiederholungen aufgewachsen, ich war zwar nicht ein Fan, so würde ich das nicht nennen, ich hab nicht alle Episoden der verschiedenen Serien gesehen, doch ich mochte Star Trek und als ich den Job bekommen hab, freute ich mich »Trip Tucker« spielen zu dürfen und es hat viel Spaß gemacht. Meine Erwartungen, man weiß nie genau was sie auf den Tisch bringen, deshalb ist es immer eine Überraschung, auch was sie mit deinem Charakter tun ist eine Überraschung, denn sie haben so viele Möglichkeiten. Das ist auch das interessante an Science Fiction, dass sie so viele Möglichkeiten haben, denn im Weltraum gibt es so gut wie keine Grenzen, was man als nächstes Entdeckt, deshalb wusste ich nicht, was ich erwarten sollte, aber ich war sehr überrascht, dass sie mit meinen Charakter so viel gemacht haben und wir alle haben gehofft, dass es 7 Jahre lang andauern wird, wie in den anderen Serien, aber so läuft nun mal das Geschäft.
TSW: Hast du irgendwelche Pläne zu Schreiben, eine Serie zu machen oder ähnliches?
Connor Trinneer: Ich hatte gehofft die Möglichkeit zu bekommen als Regisseur in einer der Enterprise Folgen tätig zu werden, aber sie wollten keinen Anfänger als Regisseur, aber ja, ich würde gern einmal Regisseur sein. Schreiben ist natürlich immer eine Möglichkeit, aber ich hab ein einjähriges Baby, deshalb muss ich mir genau aussuchen an welchen Projekten ich arbeite. Zu diesem Zeitpunkt werde ich beim Schauspielern bleiben und mich darauf fokussieren.
TSW: In der »Star Trek Enterprise« Episode »Ebenbild« wurde Trip geklont, hast du für die Doppel Rolle Vorbereitungen gebraucht?
Connor Trinneer: Nein, ich glaube nicht. Das Script war so gut, dass es mir den Weg gewiesen hat und eins der besten Werkzeuge eines Schauspielers ist seine Phantasie und man fängt einfach an, lässt sich von seinem Instinkt leiten und hoffentlich hat man auch noch einen guten Begleiter. Levar Burton war der Regisseur und ich war bei ihm in sehr guten Händen.
TSW: Das bringt mich zur nächsten Frage. Du hast unter der Regie von Levar Burton und Robert Duncan McNeill, zwei Star Trek Veteranen, gearbeitet. Wie war es für die beiden zu arbeiten?
Connor Trinneer: Es war gut, beide sind sehr gute Regisseure und Roxanne Dawson war auch Regisseur von einigen unserer Episoden und sie war auch gut. Ich glaube, dass wenn man weiß wie Star Trek funktioniert, hilft es sehr als Regisseur und sie haben damit so viel Zeit verbracht, sie hatten ein wirklich gutes Gefühl dafür.
TSW: Trip hatte eine besondere Beziehung zu Jolene Blalocks Charakter T’Pol, sie hilft Trip mit einer besonderen Vulkanischen Behandlung, damit er besser schlafen kann. Was hast du dazu beigetragen?
Connor Trinneer: Ich glaube, dass sie zeigen wollten, wie sich eine Beziehung zwischen einem Menschen und einem Vulkanier entwickelt. Sie hatten so was vorher noch nie getan und es wurde Teil der Serie, meiner Rolle, und ich glaube, dass es interessant ist, Menschen die Emotionen haben und Vulkanier die ihre unterdrücken, dort die Entwicklung einer Beziehung zu sehen.
Zum Original Interview: TheSciFiWorld.net





